Weltgebetstags-Werkstatt

Frauen bereiten Weltgebetstagsgottesdienste vor

Aus Surinam, dem kleinsten Land Südamerikas, kommt das weltumspannende Gebet der Frauen für 2018.

Als Teil Amazoniens weist das Land eine sehr hohe Biodiversität aus. Über 90% des Landes sind noch vom Regenwald aus tausend verschiedenen Baumarten bewachsen.

In der surinamischen Erde liegen ergiebige Goldvorkommen. Man geht von 20 Tonnen Goldabbau pro Jahr aus.

Aber Surinam durchlebt eine schwere Wirtschaftskrise. Die Wirtschaftspolitik konzentriert sich voll auf den Abbau von Bodenschätzen und vernachlässigt dabei alle anderen Bereiche der Wirtschaft. Junge Frauen und Mädchen leiden besonders unter dieser Krise. Sie haben immer weniger Zukunftschancen.

Viel Gold wird im Kleinbergbau abgebaut. Für jedes Kilo Gold wird dort mindestens ein Kilo Quecksilber eingesetzt. Das Quecksilber geht zu 95% in die Umwelt, ins Wasser, in die Luft und schlägt sich auf Pflanzen und im Erdreich nieder.

Als zentralen Text haben die surinamischen Frauen die Schöpfungserzählung aus dem Buch Genesis ausgesucht. Gott schafft in dem Chaos einen wohlgeordneten Kosmos und Rhythmus, der dem Leben dient und als Gottes Ebenbild haben wir dabei einen Mitschöpfungsauftrag.

Die Surinamer/-innen bezeichnen sich selbst als moksi, als einen „Mischmasch“ aus vielen verschiedenen Ethnien, die aus vier Kontinenten zusammengewürfelt wurden. Moksi heißt aber auch „gemeinsam“, denn mit der Vielfalt haben sie ein buntes Miteinander gestaltet.

Im Kirchenkreis Ronnenberg wird es wieder zwei Werkstätten zum Weltgebetstag geben, zu denen Sie herzlich eingeladen sind:

  • Montag, den 22. Januar um 18.00 Uhr im Gemeindehaus der Marienkirchengemeinde in Barsinghausen, Mont-Saint-Aignan-Platz
  • Donnerstag, den 25. Januar um 19.00 Uhr im Gemeindehaus der Michaeliskirchengemeinde in Ronnenberg, Am Kirchhofe 4