Weltgebetstagswerkstätten fanden in Ronnenberg und Barsinghausen statt
Gottesdienste werden für Freitag, 6. März, vorbereitet
20.01.2009 - Quelle: Frauenwerk
Als „Land der Überraschungen“ – so stellen Frauen aus Papua-Neuguinea in diesem Jahr ihre Heimat, ihre kulturelle Vielfalt und auch ihre aktuellen Probleme und Fortschritte im diesjährigen Weltgebetstag (WGT) vor. Kirchengemeinden auch aus dem Kirchenkreis laden traditionell am ersten Freitag im März, 2009 am 6. März, zu Weltgebetstagsgottesdiensten ein. Im Gottesdienst rückt wie jedes Jahr ein Land in den Mittelpunkt. Die Frauen aus Papua-Neuguinea wählten als Titel „Viele sind wir, doch eins in Christus“. Gruppen aus den Gemeinden vor Ort bereiten diese ökumenischen Feiern vor. Dafür trafen sich rund 50 Frauen am Montag, 19. Januar zu einer „Weltgebetstags-Werkstatt“ im Haus der Petrusgemeinde in Barsinghausen. Eine ähnliche Werkstatt hatte bereits eine Woche zuvor in Ronnenberg stattgefunden.
„Im Hochland von Papua-Neuguinea leben oft mehrere Generationen unter einem Dach. Ein großes Problem ist neben der Armut auch der Streit zwischen isoliert lebenden Stämmen. Frauen leiden unter Gewalt. Und in den Städten, in die viele Menschen ziehen, finden viel zu wenig eine Arbeit“, umriss Diakonin Evelin Vogt-Rosemeyer einige Probleme des Landes und zeigte dazu Bilder. Sie hatte mit Pastorin Uta Junginger, Gemeindereferentin Katrin Müller und Diakonin Heidi Sieg die Werkstatt in Barsinghausen vorbereitet. Neben der Information über das Gastgeberland gehören zum WGT die Feier und auch das gesellige Treffen nach den Gottesdiensten. So trafen sich die Teilnehmerinnen am Montag auch zu Bibelarbeiten zu Texten, die von den Verfasserinnen aus Papua-Neuguinea ausgewählt wurden. „Informiert beten – betend handeln“ zieht sich als Motto durch die weltweit gefeierten Gottesdienste. Denn neben der Feier ist der WGT auch eine Bewegung, die in vielen Ländern Hilfsprojekte unterstützt. 2007 wurden zum Beispiel in den Kollekten in deutschen Gottesdiensten am WGT mehr als drei Millionen Euro gespendet. 213 Projekte in 75 Ländern wurden gefördert. In diesem Jahr sammeln die Organisatorinnen unter anderem für den YWCA, dem Christlichen Weltbund junger Frauen, der in Papua Neuguinea seit 1962 besteht. Der YWCA versucht, die Situation von Frauen mit Kampagnen gegen Gewalt zu verbessern, die Bildungschancen zu erhöhen und vergibt Mikrokredite für Kleinunternehmerinnen. Die Gottesdienste werden am Freitag, 6. März, gefeiert.
Die Übersicht über die Termine und Orte wird unter
http://www.kirchenkreis-ronnenberg.de/angebote/frauen/wgt09.html erstellt.
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