Ökumenische Gottesdienste wurden zum Weltgebetstag gefeiert
Frauen aus Kamerun schrieben die Gebetsordnung
06.03.2010 - Quelle: Frauenwerk
Der erste Freitag im März: Für viele Frauen weltweit ist dies ein „Jour Fix“. Weltgebetstag. Auch in den Gemeinden im Kirchenkreis feierten sie am 5. März die Gottesdienste, zu denen in diesem Jahr Frauen aus Kamerun die Gebete und Texte geschrieben haben. „Der Weltgebetstag ist auch für unsere Gemeinden eine große Chance, weil wir kirchen- und konfessionsübergreifend diese Gottesdienst vorbereiten, uns mit einem Land beschäftigen und sehen, wie sich dort der Glauben mit dem Alltag verbindet“, meinte zum Beispiel Pastorin Uta Junginger zur Begrüßung in der Klosterkirche Barsinghausen. Diesen Gottesdienst hatten Frauen aus der evangelisch-freikirchlichen Hoffnungsgemeinde, der katholischen St. Barbaragemeinde, und den beiden evangelisch-lutherischen Gemeinden Petrus und Marien vorbereitet. Kennzeichnend für die Haltung der Frauen aus Kamerun sei, so Junginger, wie sie mit tiefer Not umgehen und trotzdem im Glauben nicht verzagen und fröhlich Gott loben. Gleichzeitig rückten sie das Schicksal von Frauen, wie rechtlose Witwen oder Arbeitsklavinnen, in die weltweite Öffentlichkeit. „Informiert beten und betend handeln gehören zum Weltgebetstag“, meinte die Theologin in ihrer Ansprache. Texte und Lieder aus Kamerun, eine lebendige Liturgie mit Gebeten und biblischem Rollenspiel gaben dem Gottesdienst in Barsinghausen eine besondere Fröhlichkeit. Und auch das ist eine Weltgebetstag-Tradition: Nach dem Gottesdienst klang der Abend in den Gemeinden mit einem geselligen Beisammensein aus, zu dem Speisen aus Kamerun angeboten wurden.
Fotos und Text: Freitag
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