Junge Menschen trauern anders

Trauergruppe für Kinder und Jugendliche startet im Oktober

08.09.2010 - Quelle: ambulanter Hospizdienst "Aufgefangen"

Unter dem Dach des ambulanten Hospizdienstes im Kirchenkreis Ronnenberg startete im Oktober 2010 eine Trauergruppe für Kinder und Jugendliche, die einen nahe stehenden Angehörigen verloren haben. Trauernde junge Menschen brauchen umfassende Hilfe. Es ist von gesellschaftlicher Bedeutung diese Lücke zu schließen, da es in Fachkreisen schon lange klar ist, dass Kinder in ihrer Trauer nicht allein gelassen werden dürfen und es ist sehr wichtig, die Kinder so früh wie möglich zu unterstützen. Ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hospizarbeit mit unterschiedlichen Zusatzausbildungen möchten den jungen Menschen die Möglichkeit geben im aktiven Tun, Rollenspielen, sportlichen Aktivitäten, im Schreiben, Musizieren, Tanzen, Malen, Toben, Gesprächen, kreativen Gestalten, in der Gemeinschaft mit anderen ihrer Trauer Ausdruck zu geben, damit sie gestärkt ihren weiteren Lebensweg ohne den geliebten Verstorbenen weiter gehen können. Angesprochen sind dabei besonders Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 13 Jahren.
Bei dem Angebot, das kostenlos und spendenfinanziert ist, handelt es sich um eine Trauerbegleitung, nicht um eine Therapie. Treffen finden 1x monatlich am letzten Sonnabend im Monat, von 10 bis 13 Uhr, in Barsinghausen, Hinterkampstr. 16 statt.


Foto: Christian Kottke, Erika Maluck, Karsten Rubi und Gerhild Voigtmann (von links) gehören zum Team der neuen Gruppe.

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Kontakt:

Die Aufnahme in die Gruppe erfolgt nach einem Vorgespräch in der Familie. Dafür wird um eine Kontaktaufnahme mit Erika Maluck (Telefon 0511-435662) oder mit Gerhild Voigtmann (Telefon 05103-7064513) gebeten.

mehr auch auf der Homepage www.trauer-fuchsbau.de