"Aufgefangen" lädt ab Oktober zur neuen Gruppe für Trauernde ein
Gruppe trifft sich in Barsinghausen
21.07.2011 - Quelle: ambulanter Hospizdienst "Aufgefangen"
Der Tod eines nahen Angehörigen trifft oft wie ein Schock, auch wenn sich das Ende lange angekündigt hat. Vieles muss in den ersten Tagen organisiert und geregelt werden. Die Trauer kommt manchmal erst mit Verspätung. Nach und nach werden die seelischen Belastungen deutlich, die der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt. Besonders schwer wird es, wenn nach Wochen oder Monaten Angehörige und Freunde glauben, das Leben müsse sich allmählich wieder normalisieren.
Viele Betroffene fühlen sich dann unverstanden und ziehen sich zurück. Dadurch können sich Gefühle der Einsamkeit und Verzweiflung verstärken. Für den Trauerprozess ist es wichtig, Gefühle in Worte zu fassen und sich anderen mitzuteilen. Den meisten Trauernden tut es gut, immer wieder von ihren Erlebnissen zu erzählen.
Seit vielen Jahren bietet der Ambulante Hospizdienst „Aufgefangen“ Gesprächskreise für Trauernde an.
Am 21. Oktober 2011 beginnt eine neue Gruppe in Barsinghausen. Wir laden alle ein, die einen Angehörigen oder einen anderen lieben Menschen verloren haben, auch wenn dieser Verlust schon längere Zeit zurückliegt. In der Gruppe treffen sich Gleichbetroffene, können von dem oder der Verstorbenen erzählen und ihren Gefühlen Raum geben. Sie erleben, dass ihr Zustand - so wie er jetzt ist - akzeptiert wird, dass sie innehalten dürfen und alles aussprechen können. Gerade die gegenseitige Zuwendung ermutigt und schafft Raum für neue Lebensperspektiven.
Wir laden ein zu einer geschlossenen Gruppe. Zehn Treffen sind vorgesehen.
Das Angebot ist kostenfrei; Spenden sind herzlich willkommen.
Einladung zur Trauergruppe Oktober 2011
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