Träger verlängern Vertrag für das Diakonielädchen in Empelde
Nach drei Jahren ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz
23.08.2011 - Quelle: Diakonielädchen Empelde
Verschiedene Ziele setzten sich vor drei Jahren die vier Träger des Diakonielädchens in Empelde. Das Lädchen sollte sozial Schwache durch ein günstiges Angebot von Hausrat unterstützen, gleichzeitig die Ökobilanz verbessern, weil gutes Gebrauchtes noch eine weitere Verwendung findet, Freiwillige einbinden und möglichst durch die Einnahmen auch diakonische Vorhaben im Kirchenkreis Ronnenberg fördern. „Nach drei Jahren wollten die Träger Bilanz ziehen. Dies ist nun erfolgt“, erklärt Kirchenkreissozialarbeiterin Andrea Schink. Offenbar fiel die Bilanz der Vertreter der katholischen St. Maximilian-Kolbe-Gemeinde, der evangelisch-lutherischen Michaelisgemeinde, der Johanniter Unfallhilfe und des Diakonieverbandes Hannover-Land positiv aus, denn am Dienstag, 23. August, unterzeichneten die vier Träger die Fortführung der Kooperation bis zum 31. Dezember 2014. „Die Ehrenamtlichen bringen das Projekt nach vorn, bis zu 100 Kunden kommen im Monat ins Lädchen, die ökumenische Arbeit ist ein Zukunftsmodell und zum ersten Mal konnten wir 2011 eine Ausschüttung der Überschüsse von 1000 Euro“, nannte Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes vom Diakonieverband vier gute Gründe dafür. Die Partner übernehmen im Falle eines Falles die laufenden Kosten, wenn diese nicht selbst vom Projekt getragen werden können. Das Diakonielädchen in der Nenndorfer Straße 63 in Empelde bietet gebrauchtes Geschirr, Dekorationen, Spiele an. Den Preis schätzen die Kunden selbst ein. Die Öffnungszeiten des Lädchens sind samstags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr, dienstags von 13 bis 16 Uhr. Zum Team gehören Ehrenamtliche und Teilnehmerinnen der benachbarten Jugendwerkstatt Roter Faden, die hier Erfahrungen im Verkauf sammeln. Spenden für das Diakonielädchen können jeweils mittwochs von 18.30 bis 19.30 Uhr in der Warenannahme der Johanniter, Hagacker 4b in Ronnenberg abgegeben werden. Am Sonntag, 11. September, feiert das Diakonielädchen übrigens das dreijährige Bestehen. Von 11 bis 16 Uhr mit kleinen Spielaktionen und Speisen und Getränken. In der direkten Nachbarschaft, im Café der Jugendwerkstatt, ist an diesem Tag ein Wahllokal zur Kommunalwahl eingerichtet.
Foto: Sie fördern und tragen das Diakonielädchen: (von links) Ulrike Mischerikow, ehrenamtlich im Laden tätig und Diakoniebeauftragte in Ronnenberg, Diakon Dirk Kroll von der katholischen Gemeinde, Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes, Pastor Klaus-Thilo von Blumröder von der evangelisch-lutherischen Gemeinde, Manfred Mayer von der Johanniter Unfallhilfe, Kirchenkreissozialarbeiterin Andrea Schink und Loli Diehl-Wruck als Leiterin der Jugendwerkstatt „Roter Faden“.
Meldung als PDF