Endspurt für die Findung von Kandidatinnen und Kandidaten läuft
Ende Januar müssen Wahlvorschläge abgeschlossen sein
19.01.2012 - Quelle: Kirchenkreis Ronnenberg
In diesen Tagen beginnt die heiße Phase der Kandidatenfindung für die Kirchenvorstandswahl (KV-Wahl). Bis Ende Januar müssen für die 18 Gemeinden und die zehn Kapellengemeinden ausreichende Kandidatinnen und Kandidaten gefunden sein. Noch in wenigen Gemeinden gestaltet sich dies schwierig, erklärte heute, 19. Januar, Superintendent Hermann de Boer in Ronnenberg, unter anderem auch, weil in manchen Gremien fast alle bisherigen Mitglieder zum Beispiel aus Altersgründen nicht wieder kandidieren. Vorgeschrieben ist die eineinhalbfache Anzahl derjenigen, die am Ende in den Kirchen- oder Kapellenvorstand gewählt werden müssen - auch damit eine echte Wahl stattfindet, so de Boer. Die derzeit noch amtierenden Kirchenvorstände haben noch Ende des letzten Jahres entschieden, wie groß das Gremium jeweils sein soll; Richtwert ist dabei auch die Anzahl der Gemeindemitglieder. Zusätzlich zu den gewählten Mitgliedern beruft der Kirchenvorstand noch Mitglieder, die zum Beispiel besondere Kompetenzen mit einbringen können. Hinzu kommen die sogenannten geborenen Mitglieder, wie die jeweiligen Gemeindepastoren und -pastorinnen, die Äbtissinnen und die Patrone.
Die Kirchenvorstandswahl, die am Sonntag, 18. März, in vier Landeskirchen in Niedersachsen stattfindet, steht unter dem Motto "Gemeinde stark machen". Zur Wahl aufgerufen sind alle Mitglieder über 16 Jahre, wählbar sind Männer und Frauen ab 18 Jahre. Zurzeit liegen in den Gemeinden noch die Wählerverzeichnisse aus. Wer nicht sicher ist, ob er oder sie in den Listen steht, kann das Verzeichnis während der Öffnungszeiten der einzelnen Kirchenbüros einsehen. Die Wahlberechtigten erhalten rechtzeitig eine Wahlbenachrichtigung; auch eine Briefwahl ist möglich.
Kirchenvorstände (KV) werden für sechs Jahre gewählt; die Amtszeit beginnt im Sommer. Der KV ist das leitende Gremium einer Gemeinde, er beschließt unter anderem den Haushalt, entscheidet über Baumaßnahmen, ist Anstellungsträger von Mitarbeitenden, begleitet die Gemeindearbeit und bringt eigene Ideen mit ein. "Es ist eine verantwortungsvolle Aufgabe und deshalb ist uns auch diese Wahl sehr wichtig", betonte de Boer.
Foto: Pastor Andreas Pöhlmann (links) und Superintendent Hermann de Boer werben mit dem Motto der KV-Wahl, "Gemeinde stark machen".
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