Petrusgemeinde weiht am 27. Januar ein Familienzentrum ein
Vorträge, Kurse und Sprechzeiten gehören mit zum Angebot für alle Generationen
26.01.2009 - Quelle: Kirchenkreis
Ein Vortrag über "Väter in der Balance von Beruf, Familie und Freizeit" gehört am 27. Januar zu den ersten Aktivitäten nach der offiziellen Eröffnung des neuen „Familienzentrums“ am gleichen Tag in der Petrusgemeinde in Barsinghausen. „Mit diesem Familienzentrum bündelt die Gemeinde ihre Angebote für alle Generationen. Es ist eine stringente Fortführung unserer bisherigen, notwenigen Arbeit im diakonischen Bereich und bedeutet eine Profilschärfung“, sagt Pastor Friedhelm Feldkamp. Ausgangspunkt der Überlegungen sei die vor gut einem Jahr eröffnete Krippe für Kinder ab sechs Monaten gewesen. Krippenleiterin Birgitt Weber-Manthei brachte die Idee ins Rollen. Entwickelt wurde in Zusammenarbeit mit der Kirchenkreissozialarbeiterin Andrea Schink ein Konzept, das bestehende Angebote der Gemeinde mit neuen Aktivitäten verbindet. Im Familienzentrum gibt es Vorträge, Kurse, wie „Erste Hilfe am Kind“ oder nach dem Prager Eltern-Kinder-Programm (Pekip) und offene Treffs, wie ein wöchentliches Café. Ein wichtiger Baustein: Beratungs- und Sprechzeiten. Diakonin Gisela Rösner-Reck, die im Umfang einer halben Stelle den sozialen Kindermittag koordiniert, ist mit weiteren zehn Wochenstunden Ansprechpartnerin für das Familienzentrum. Aber auch eine Familienhebamme, der Kontaktbeamte der Polizei Barsinghausen oder der Leiter der Diakonie- und Sozialstation bieten Sprechzeiten an. „Wir wollen mit diesen Angeboten Familien und Alleinlebende in verschiedenen Notlagen beraten oder ihnen weitere Hilfen geben“, erklärt Rösner-Reck. Ein wichtiges Ziel sei die Vernetzung mit weiteren Gruppen und sozialen Diensten. 10000 Euro erhält die Gemeinde für das Familienzentrum in diesem Jahr aus Mitteln der Landeskirche aus dem Programm „Kinderarmut hat viele Gesichter – Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft“. Die gleiche Summe sei für 2010 in Aussicht gestellt, erklärte Friedhelm Feldkamp. Die Gemeinde müsse einen Eigenanteil in ähnlicher Höhe aufbringen. Dafür liefen weitere Zuschussanträge, unter anderem bei der Stadt, bei Stiftungen und seien Spenden nötig. Hinzu kommen Teilnehmerbeiträge bei besonderen Angeboten. Auch nach Ende der Projektfinanzierung durch die Landeskirche solle das Familienzentrum bestand haben. Zurzeit ist dafür ein Förderverein im Aufbau. „Wir springen mittlerweile für vieles ein, was andere nicht mehr leisten, was aber notwendig ist“, betont der Gemeindepastor. Bisher habe er viele positive Reaktionen auf das neue Vorhaben erlebt. Weitere Gruppen und Ehrenamtliche hätten Interesse an einer Mitarbeit angekündigt.
Die Koordinatorin des Familienzentrums, Gisela Rösner-Reck ist telefonisch unter 05105/3683 oder 05105/586623 (Petrus-Krippe), E-Mail:
petrus-familienzentrum@gmx.de erreichbar. Sprechzeiten sind dienstags von 11 bis 12 Uhr und donnerstags von 17 bis 18 Uhr. Einen Überblick über die Angebote im Familienzentrum vermittelt auch die Homepage
http://www.petrus-familienzentrum.de
Foto (Freitag): Pastor Friedhelm Feldkamp, die Krippenleiterin Birgitt Weber-Manthei und Diakonin Gisela Rösner-Reck (von links) richten die Gemeindebücherei Habakuk für das neue offene Caféangebot ein.
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