Stromverbräuche deutlich gesunken
Erstes Stromfasten war ein voller Erfolg
29.04.2009 - Quelle: Kirchenkreis
Einfache Tipps und kleine Tricks können den Stromverbrauch, und damit auch die Nebenkosten, in privaten Haushalten nachhaltig senken. Das hat das Projekt Stromfasten gezeigt, dass die Klimaschutzagentur und der Kirchenkreis Ronnenberg 2009 erstmals durchgeführt haben. 50 Haushalte hatten sich für die Aktion angemeldet und sich während der christlichen Fastenzeit sieben Wochen lang für einen bewussten Umgang mit Energie entschieden.
Jetzt liegt die erste Auswertung der Erhebungsbögen vor, auf denen die Stromfaster aus Gehrden, Ronnenberg, Wennigsen und Barsinghausen wöchentlich den aktuellen Stand ihrer Stromzähler eingetragen haben. Die Ergebnisse zeigen den Erfolg der Sparaktion: Der Durchschnittsverbrauch in den Haushalten ist im Verlauf der 40 Fastentage um fast ein Drittel gesunken. Vor Beginn der Fastenzeit lag der durchschnittliche Wochenverbrauch bei 90 Kilowattstunden (kWh). In der Karwoche zeigten die Zähler dagegen nur noch einen Durchschnittsverbrauch von 63 kWh an.
Besonders deutlich schlugen die kostenlose Beratung und die Starterpakete mit schaltbaren Steckerleisten und Energiesparlampen zu Buche, die alle Stromfaster vor Beginn der Fastenzeit erhalten hatten. Direkt nach den Hausbesuchen der Energiesparberater sank der Verbrauch abrupt und stabilisierte sich auf niedrigem Niveau.
Das Modellprojekt Stromfasten zeigt, dass eine Stromsparberatung sofort erheblich Einspareffekte nach sich zieht. Derzeit führt die Klimaschutzagentur mit 24 Musterhaushalten ein ähnliches Projekt durch. Diese erfassen seit Mitte April sechs Monate lang ihre Stromverbräuche. Das Stromfasten soll 2010 fortgesetzt werden.
(Pressemitteiling der Klimaschutzagentur der Region Hannover)
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