Kirchenkreis feierte Fest der Kirchenmusik in Barsinghausen

Treffen der Chöre und Instrumentalkreise am 21. September

21.09.2008 - Quelle: Kirchenkreis

Rund 150 Sängerinnen und Sänger und Instrumentalisten beendeten am Abend das Musikfest des Kirchenkreises mit einem gemeinsamen Konzert. Das Programm gestalteten die einzelnen Chöre mit eigenen Beiträgen, außerdem dirigierte Kirchenkreiskantor Christian Windhorst einen Projektchor aller Beteiligten.
Das Fest begann bereits morgens um 10 Uhr mit einem musikalischen Gottesdienst – und einer Überraschung für Herbert Seidel. Der Egestorfer wurde vom Landesposaunenwart Henning Herzog für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft in Posaunenchören geehrt. Zurzeit spielt er Posaune und Tenorhorn in Ronnenberg und im Posaunenchor Barsinghausen/Wennigsen.
Kirchenkreiskantor Christian Windhorst aus Gehrden hatte das Fest mit anderen Kirchenmusikern organisiert. „Ein Ziel ist es, das Kennenlernen und den Austausch der Chöre und Musiker untereinander zu unterstützen“, erklärte er. Zufrieden sei er mit der Resonanz auf die Einladung. Rund 150 Aktive nahmen an den nachmittäglichen Workshops teil.
Unter anderem lud Christian Windhorst zu einem Kurs über chorische Stimmbildung ein, Hans-Ulrich Lobisch aus Bredenbeck stellte die Musik Hugo Distlers anlässlich dessen 100. Geburtstages in den Mittelpunkt und Christian Meyer, Kantor aus der Mariengemeinde führte in die Gregorianik ein.
„Musik ist in der Kirche unentbehrlich. Sie ist Teil der Verkündigung“, unterstrich Superintendent Hermann de Boer in seinem Grußwort beim Abschlusskonzert in der Klosterkirche. Musik bereichere das Gemeindeleben und verbinde Tradition und Zeitgeist. „Es ist wünschenswert, wenn die Freude an der Musik auch an kommende Generationen weitergegeben wird“, sagte de Boer.

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