Arbeitsgruppe "Grüner Hahn" startete in Benthe

Gottesdienst wurde zum Auftakt gefeiert

18.01.2011 - Quelle: Kirchenkreis

Nicht nur Glockengeläut, sondern auch das kräftigen Krähen eines Hahnes, hörten am Sonntag, 16. Januar, die Gäste im Familiengottesdienst in der Benther Kirche. Denn mit dem Gottesdienst feierte die Gemeinde den Auftakt des „Grünen Hahns“, einem kirchlichen Umweltmanagement, das die Landeskirche Hannovers für Gemeinden initiiert hat. Die Benther sind nach Holtensen-Bredenbeck die zweite Gemeinde im Kirchenkreis Ronnenberg, die sich an diesem Programm beteiligen. Der Hahn – abgespielt von einem kleinen Kinderspielzeug – krähte zum Beispiel im Gottesdienst kräftig bei den drei Theaterszenen, die Konfirmandinnen und Konfirmanden vorführten und mit denen sie kleine und große Beiträge zum Umweltschutz vorstellten, die jeder leisten kann: Blumen zum Beispiel aus der Region kaufen und wenn sie vor Ort auch wachsen, auf eine kurze Flugreise verzichten und lieber die Bahn nehmen oder das Licht ausmachen, wenn der Raum verlassen wird. An die kleinen Beispiele knüpft auch die Arbeitsgruppe „Grüner Hahn“ an, die sich in der Gemeinde gebildet hat. Sie besteht zurzeit aus der Kirchenvorstandsvorsitzenden Fritzi Lorenz, aus Rüdiger Rode, Klaus Lorenz, Wilhelm Kulke und Gerhard Felchner. „Es geht beim Grünen Hahn nicht nur um die großen Baumaßnahmen, sondern auch um eine Änderung des Benutzerverhaltens, dass im Winter zum Beispiel die Eingangstür zum Gemeindehaus geschlossen bleibt und die warme Luft im Raum bleibt“, sagte Fritzi Lorenz im Anschluss an den Gottesdienst. Auch die Umweltbildung in Kinder- und Jugendgruppen ist ein wichtiger Baustein. Die Arbeitsgruppe hatte mit weiteren Helfern zu Informationen und einem gemeinsamen Essen ins Gemeindehaus Am Wallbrink eingeladen. Der Beschluss, sich am Grünen Hahn zu beteiligen, fiel bereits im April letzten Jahres. Zur Vorbereitung nahmen Mitglieder der Arbeitsgruppe an Seminaren der Landeskirche teil. „Die erste Phase, in der wir uns jetzt befinden, ist eigentlich am arbeitsintensivsten. Wir müssen jetzt alle Verbrauchsdaten, Flächen, aber auch zum Beispiel die Bepflanzung des Grundstücks erfassen, um eine Bestandsaufnahme zu machen. Danach geht es an die Umsetzung von Maßnahmen“, erläuterte Lorenz. Dazu gehöre auch, dass die Gemeinde zukünftig bei Veranstaltungen regionale, saisonale Produkte verwende. So servierte das Team am Sonntag auch eine leckere Steckrübensuppe und Apfelmus als Dessert.

Foto (oben; Freitag): Wilhelm Kulke, Klaus Lorenz, Fritzi Lorenz, Rüdiger Rode und Gerhard Felchner (von links) bilden die Arbeitsgruppe, die das Projekt „Grüner Hahn“ weiter auf den Weg bringt.

weitere Fotos aus der Ausstellung mit Informationen rund um den Umweltschutz im Gemeindehaus Benthe.


Mehr auf der Seite der Benther Gemeinde und über den Grünen Hahn im Allgemeinen unter www.gruenerhahn.de

 

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