Ökumenisches Team plant neuen Laden in Empelde
Haushaltswaren, Spielzeug, Dekorationen und vieles mehr sollen gegen Spende erhältlich sein
18.06.2008 - Quelle: Kirchenkreis
Start frei für ein neues Projekt in Empelde. In einem Raum der Jugendwerkstatt Roter Faden in der Nenndorfer Straße 63 soll im September ein neuer Laden eröffnen. Das Prinzip ist einfach: Nicht mehr benötigte, gut erhaltene und intakte Haushaltsgegenstände, Spielzeug und vieles mehr können dort abgegeben werden. Kunden des Ladens können im Gegenzug gegen eine kleine Geldspende nach eigener Einschätzung die Waren des Ladens günstig erstehen. Ein anderer Aspekt: Güter können weitergegeben werden und verschwinden nicht im Müll oder im Keller. Gesammelt werden Küchen- und Dekorationsartikel, Elektrokleingeräte, Spielzeug und Schmuck.
Die Idee entwickelten das Diakonische Werk Ronnenberg, die Jugendwerkstatt Roter Faden, die ev.-luth. Michaelis-Kirchengemeinde, die katholische St. Maximilian-Kolbe-Gemeinde und die Johanniter-Unfallhilfe.
„Wir suchen Menschen, die Lust haben mitzumachen. Angesprochen sind Frauen und Männer mit verschiedenen Talenten und Interessen: Fahrer, Dekorateure, kaufmännisch Begabte, Grafiker, Elektriker, Organisationstalente, an anderen Menschen Interessierte, Zeitgebende“, sagt Kirchenkreissozialarbeiterin Andrea Schink.
Damit im September begonnen werden kann, fand ein erstes Informationstreffen für alle Interessierten am 16. Juni statt. Jetzt soll ein zweites Treffen am Montag, 7. Juli, um 18 Uhr im Cafe der Jugendwerkstatt Roter Faden in Empelde, Nenndorfer Str. 63, folgen. Gern können neue Interessierte dazu kommen. Bei weiteren Fragen, stehen Kirchenkreissozialarbeiterin Andrea Schink unter Telefon 05109/519543 oder Pastor Klaus-Thilo von Blumröder unter Telefon 05109/519545 zur Verfügung. Angesprochen sind ebenso Menschen, die Haushaltswaren, Spielzeug, Schmuck oder ähnliches abgeben können und Menschen, die die Idee mit einer finanziellen Unterstützung fördern wollen.
Das Bild zeigt die Ideengeber beim Entgegennehmen der ersten
Sachspenden: (von links) Ingo Langner, Loli Diehl-Wruck, Klaus-Thilo von Blumröder, Andrea Schink
Meldung als PDF