Pastor arbeitet in Hohenbostel, Bantorf, Egestorf und Wennigsen
Hans-Jürgen Pabst beginnt Dienst
03.02.2007 - Quelle: Kirchenkreis

Hans-Jürgen Pabst (zweiter von links) wird von seinen Kollegen Horst Voigtmann (links), Reinhard Dunkel (zweiter von rechts) und Volker Wolff (rechts) in der Christuskirche Egestorf begrüßt. (Foto: Freitag)
Die Gegend am Deister ist ihm nicht unbekannt: Hans-Jürgen Pabst ist in Kirchdorf aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nun ist er seit 1. Februar als Pastor in gleich vier Gemeinden tätig. „Die Konstruktion ist etwas ungewöhnlich. Es gibt in der Landeskirche Hannover die Regelung, dass Pastoren ab dem 60. Geburtstag ihren Stundenumfang reduzieren können und dass hierfür neue Kollegen eingestellt werden. Diese Regelung läuft aber Ende Dezember nächsten Jahres aus. Damit trotzdem eine ganze Stelle für drei Jahre entstehen konnte, ist Hans-Jürgen Pabst nun in mehreren Gemeinden tätig“, erklärt Pastor Reinhard Dunkel. Der Egestorfer Pastor und seine Kollegen Horst Voigtmann aus Wennigsen und Volker Wolff aus Hohenbostel und Bantorf feiern allesamt im ersten Halbjahr 2007 ihren 60. Geburtstag. Dann wollen sie die Möglichkeit nutzten, in der Gemeinde etwas kürzer zu treten und auch mehr Zeit für privates zu haben. Neben der Tätigkeit in den drei Gemeinden wird Hans-Jürgen Pabst Aufgaben vom Umfang einer viertel Stelle im Kirchenkreis übernehmen. „Jetzt am Anfang muss ich erst einmal in den Gemeinden ankommen und sehen, was hier benötigt wird. Wichtig ist mir, auf Menschen zuzugehen, seelsorgerlich tätig zu sein und schöne Gottesdienste zu feiern“, sagt der 49-jährige Theologe, der unter anderem Schulpastor an einer Berufsschule und in Laatzen tätig war. Dort setzte er zum Beispiel Projekte mit Schülern im Bereich der Agenda 21 und zum fairen Handel in die Tat um. In den neuen Gemeinden werde er unter anderem auch für Konfirmandenunterricht mit zuständig sein. Weitere Aufgaben werden nach Absprache in den Pfarrämtern hinzukommen. Ihn selbst habe vor allem die gute Jugendarbeit, die er selbst noch in Kirchdorf erlebt habe, geprägt. Eine wertvolle Erfahrung der letzten Jahre sei auch die Elternzeit gewesen, in der er seine Tochter betreut habe, meint der Familienvater.
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