Jugendwerkstatt "Roter Faden" feierte am Freitag die Einweihung der neuen Räume

Werkstatt besteht bereits seit 1987

10.06.2006 - Quelle: Kirchenkreis

Die Jugendwerkstatt "Roter Faden" arbeitet nun in neuen Räumen: Am Freitag, 9. Juni, wurden sie nach einem siebenmonatigen Umbau eingeweiht.

Im Roten Faden arbeiten ausschließlich junge Frauen, die Arbeitslosengeld II beziehen oder berechtigt sind. Es gibt drei Arbeitsbereiche (Bürokommunikation, Altenpflege und Gastronomie). Umgebaut wurde nun eine ehemalige Gaststätte für den Gastronomiebereich. Kirchliche und gemeinnützige Einrichtungen können für Veranstaltungen Büffets erstellen lassen. Die frühere Gaststube kann ebenfalls von Gruppen genutzt werden.
45000 Euro wurden für den Einbau einer neuen Küche aus Zuschüssen der Klosterkammer, des Landesverbandes des Diakonischen Werkes, des Kirchenkreises und des Diakonieverbandes Hannover-Land finanziert. Befreundete Werkstätten aus Hannover-Linden und Burgdorf halfen bei der Renovierung.


Die Feier wurde durch Beiträge der Jugendwerkstatt-Mitabeiterinnen gestaltet. Redner unterstrichen die Bedeutung der Werkstatt, die in Trägerschaft des Diakonieverbandes ist und von Lilo Diehl-Wruck geleitet wird. „Wir brauchen den Roten Faden, so lange es nicht ausreichend Ausbildungsplätze gibt. Auch in Zeiten knapper kirchlicher Kassen, liegt uns viel an dieser Einrichtung. Denn die, die in Not sind, brauchen unsere Hilfe. Wenn wir uns hier nicht eindeutig einsetzen, verlieren wir unser Profil“, meinte Superintendent Hermann de Boer. Die Kirche antworte mit den Jugendwerkstätten auf die Not in der Gesellschaft. Sie sei ein Beitrag zur Integration, weil viele der Frauen Migrantinnen seien. Ziel sei es, eine reale Chance zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu schaffen.

Mehr Infos über den Roten Faden lesen Sie hier: http://www.kirchenkreis-ronnenberg.de/beratung/jugendwerkstatt/

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