Verabschiedung von Pastor Volker Wolff in den Ruhestand
Festlicher Gottesdienst fand in der Thomaskirche statt
01.02.2011 - Quelle: Kirchenkreis
Fast 25 Jahre wirkt Pastor Volker Wolff in der Thomasgemeinde Hohenbostel und der Alexandrigemeinde Bantorf. Am Sonntag, 30. Januar, verabschiedete er sich in einem festlichen Gottesdienst in den Ruhestand. Superintendent Hermann de Boer entpflichtete den Gemeindepastor. Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein Sektempfang in der Kirche statt. Grußworte sprachen unter anderem Hans-Jürgen Back und Helmut Schwarze für die beiden Kirchenvorstände der Gemeinden, Diakonin Heidi Sieg als Kollegin und für das Familiengottesdienstteam, Hartmut Schaper als Sprecher der Bürgergilde. Jugendliche überreichten gleich im Anschluss an den Gottesdienst eine Kerze und für jedes Berufsjahr in Hohenbostel und Bantorf eine Rose. Der Kirchenchor und ein Bläserensemble des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr gestalteten den Gottesdienst musikalisch.
Pastor Volker Wolff selbst fand im Gottesdienst nachdenkliche Worte über den Glauben. In Zeiten von Not, Bedrohungen, von Fragen nach Gott könne es nicht immer eine schnelle Erklärung geben. Er war manches Mal auch stumm. Auch ein Pastor habe nicht immer einen unterschütterlichen Glauben. Der Glaube bewahre nicht vor schweren Stunden, aber Gott lasse einen nicht fallen. „Seine Zusage, siehe, ich bin bei euch, bis an das Ende der Welt, dürfen wir mitnehmen“, sagte er in seinem Schlusswort.
Superintendent Hermann de Boer erinnerte an den Werdegang des Theologen, der unter anderem ein Jahr in Cambridge studierte und nach dem Vikariat in Hannover-Döhren im Roderbruch arbeitete. Ein Bekannter hatte ihn auf die Gemeinden in Hohenbostel und Bantorf aufmerksam gemacht. Hier wuchsen die vier Kinder der Familie auf. Gottesdienste, Besuche, die Fahrten mit Konfirmanden nach Bethel lagen Wolff am Herzen. Er war dankbar für die Anteilnahme und Rücksicht der Gemeinde, als seine Frau schwer erkrankte und verstarb, berichtete de Boer. Nach 25 Jahren verlasse Volker Wolff zwei Gemeinden mit vielen Ehrenamtlichen. Allerdings werde die Stelle auf 75 Prozent reduziert. Erfreulich sei, dass bereits mit Pastorin Elke Pankratz-Lehnhoff eine Nachfolgerin im Pfarrhaus wohne. Hermann de Boer wünschte Volker Wolff, dass er den neuen Lebensabschnitt mit viel Freude und Zuversicht erleben könne.
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