Feier anlässlich des 100. Geburtstages von Kurt Sohns
Der Künstler gestaltete Fenster der Klosterkirche Barsinghausen
10.01.2007 - Quelle: Kirchenkreis
Am 9. Januar 2007 wäre der Künstler Kurt Sohns 100 Jahre alt geworden. Dieses war für die Heimatbund-Ortsgruppe, den Verein für Orts- und Familienkunde, den Arbeitskreis Kunst und der Stadt Barsinghausen der Anlass zu einer Gedenkfeier in der Klosterkirche. An ihr nahmen auch zwei Töchter Sohns teil, die eine Grafik des Künstlers an den Bürgermeister Walter Zieseniß überreichten.
Kurt Sohns wurde am 9.1.1907 in Barsinghausen geboren. Er lernte dort auch Ende der 20er Jahre den Beruf des Bau- und Kunstschlossers. Es schloss sich ein Studium und später eine Dozententätigkeit an der Werkkunstschule Hannover an. 1937 wurde er aus diesem Dienst entlassen; nach Kriegsende begann Sohns wieder eine Tätigkeit als Dozent und später als Professor an der Universität Hannover. Der international bekannte Künstler gestaltete unter anderem auch Mosaiken und Kirchenfenster - darunter auch die 1962 eingebauten acht Fenster in der Klosterkirche Barsinghausen (fünf im Altarraum, zwei in der Taufkapelle und eines auf der Damenempore).
Rund 200 Gäste folgten der Einladung zur Gedenkfeier, in der Ursula Schönemann und Reinhard Chilinski auf die Werke Sohns eingingen; der frühere Stadtsuperintendent Hans-Werner Dannowski berichtete von seinen Begegnungen mit dem Künstler, der zur Marktkirchengemeinde gehörte. Musikalisch gestaltete die A-capella-Gruppe "Vocal Venture" die Feier mit.
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