Nadine Wulf wird zur Diakonin eingesegnet
Beginn des Dienstes in der Kirche
28.08.2011 - Quelle: Kirchenkreis
Zu einem besonderen Gottesdienst begrüßte Superintendent Hermann de Boer am Samstagnachmittag, 27. August, Diakonin Nadine Wulf, ihre Familie, frühere Kommilitonen und Wegbegleiter und Haupt- und Ehrenamtliche aus der Region und dem Kirchenkreis. In dem Gottesdienst wurde Nadine Wulf als Diakonin eingesegnet. Segensworte sprachen de Boer, Diakonin Evelin Vogt-Rosemeyer als aktuelle Kollegin und Diakonin Inga Teuber als frühere Kollegin im Anerkennungsjahr.
"Dies ist mehr als eine Einführung in eine Stelle. Hiermit beginnt ihr Dienst in der Kirche", erklärte de Boer in der Begrüßung. Er predigte auf Nadine Wulfs Wunsch hin über die Begegnung Jesu mit Maria und Martha. "Passender könnte ein Text kaum sein für den Dienst einer Diakonin", meinte de Boer. Auf der einen Seite sei die praktische, aktive Martha, die immer für alle da sei. Maria sitzt dagegen zu Füßen Jesu und hört ihm zu. Beides sei eine Provokation - im Wortsinn ein "Herausrufen" aus dem bisherigen Leben. "Maria und Martha sind nicht getrennte Personen. Es sind zwei Lebensmöglichkeiten einer Person. Auch bei den Diakonen in der Bibel gehört beides dazu, der Dienst am Tisch und die Verkündigung. Beide Seiten sollten wir im Auge behalten", erklärte de Boer. Als Person bringe Nadine Wulf gute Voraussetzungen für beides mit. Nach der Schulzeit in Springe absolvierte sie ein Freiwilliges Soziales Jahr im Annastift. Sie studierte Sonderpädagogik, wurde dann aber Krankenschwester im Siloah. Es folgte vor acht Jahren das Studium an der evangelischen Fachhochschule der Sozialpädagogik, anschließend der Religionspädagogik. Zurzeit lässt sich Nadine Wulf noch zur staatlich anerkannten bildenden Künstlerin ausbilden. Nach dem Anerkennungsjahr in der Corvinusgemeinde in Stöcken-Ledeburg bewarb sie sich auf die Stelle in der Region Ronnenberg - bereits die erste Bewerbung gelang. Die halbe Stelle ist derzeit auf ein Jahr befristet.
Im Gottesdienst wurde eine Kollekte für ein erstes geplantes Projekt von Nadine Wulf gesammelt. Sie wolle mit Kindern künstlerisch arbeiten und dazu müsse entsprechendes Material angeschafft werden, warb sie für das Vorhaben.
Fotos: Evelin Vogt-Rosemeyer, Superintendent Hermann de Boer und Inga Teuber (von links) gestalteten die Einsegnung von Diakonin Nadine Wulf (2. von links)
Ehrenamtliche aus der Gemeinde gratulierten nach dem Einsegungsgottesdienst.
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