Gemeinden machen sich auf den Weg - Zukunftskonferenz fand in Egestorf statt
40 Teilnehmer und Teilnehmerinnen bringen ihre Ideen ein
14.02.2010 - Quelle: Kirchenkreis
Eine Gemeinde macht sich auf den Weg. „Mache dich auf!“ – unter diesem Motto stand die Zukunftskonferenz der evangelisch-lutherischen Christusgemeinde Egestorf am Samstag, 13. Februar. Das bedeutete: Sieben Stunden gefüllt mit Diskussionen, Gesprächen – eine Ideenschmiede für die Zukunft der Gemeinde. „Die Konferenz haben wir auf dem Hintergrund der letzten Visitation des Superintendenten geplant. Wir wollen neue Impulse für die Arbeit setzten“, erklärte Pastorin Bettina Westermann-Buße im Gespräch. 40 Gemeindemitglieder, darunter auch Aktive aus der Nachbargemeinde in Kirchdorf und der Kapelle Nienstedt, ließen sich auf die Zukunftskonferenz ein – und damit auch auf ein intensives Programm von Arbeitsgruppen. Nach einem Blick in die Vergangenheit und Gegenwart, nahmen die Teilnehmer Visionen und Ziele, konkrete Maßnahmen in den Blick. Begleitet wurden die Egestorfer von Matthias Wöhrmann und Hans-Joachim Schultz-Waßmuth von der Gemeindeberatung der Landeskirche Hannovers. „Die Teilnehmer sind sich sehr einig und klar in den dringendsten Themen“, meinte Matthias Wöhrmann im Gespräch. Am Ende stand eine vielfältige Themenpalette, die von der Kinder- und Jugendarbeit, den kreativen Gottesdiensten und Festen, einer offenen Kirche bis hin zur Musik oder dem Punkt Zivilcourage reichte. Zu sieben Themen, die von den Teilnehmern am stärksten gewichtet wurden, entwickelten sieben Gruppen konkrete Vorhaben und Ideen. „Wir können uns gut vorstellen, ein Leitbild zu entwickeln und in einer kleinen Gruppe weiterzuarbeiten“, war ein Ergebnis. In Absprache mit den Hauptamtlichen sollen besondere Gottesdienste entwickelt werden, die von Ehrenamtlichen getragen werden. „Wünschenswert wären Gruppen für Kinder und Jugendliche in der Gemeinde. Wir wollen zunächst den Bedarf abfragen und auch Kontakt mit dem Kinder- und Jugendhaus aufnehmen“, fasste Georgina Rühe das Gespräch über Kinder- und Jugendarbeit zusammen. Um die Gemeinde zu öffnen, könnte einmal im viertel Jahr zum Gemeindefrühstück eingeladen werden. Hierfür bildete sich spontan ein kleines Vorbereitungsteam. „Vielleicht können wir gleichzeitig vorher einen Arbeitseinsatz planen, um den Garten zu pflegen und anschließend gemeinsam zu frühstücken“, meinte Angelika Richter. Pastorin Bettina Westermann-Buße dankte zum Abschluss allen für sieben Stunden intensiver Mitarbeit. „Das ist nicht selbstverständlich. Wir haben hier ein lebendiges Miteinander erlebt und ich hoffe, dass die Dinge weitergehen und dass wir dem Schwung, der spürbar war, weiter Ausdruck geben können“, lautete ihr erstes optimistisches Fazit.
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