Kirchengemeinde Bördedörfer Barsinghausen

Herzlich Willkommen!

Konzert in der Thomaskirche

Herzliche Einladung zum besonderen Konzert mit Kunst von Annemarie Liefold unter der Gesamtleitung von Kristina Gaar.

Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Website,

wir sind die Kirchengemeinde Bördedörfer. Sie ist seit Januar 2024 eine der sieben Gemeinden der Gesamtkirchengemeinde Barsinghausen.

Zu uns gehören knapp 1700 Gemeindeglieder. Wir bestehen aus vier kleinen Dörfern, die sich an die nördliche Seite des Deisters schmiegen (nur ein paar Sprünge und man ist im Wald 😊) oder in die niedersächsische Tiefebene reichen: Bantorf, Hohenbostel, Winninghausen und Wichtringhausen. Bis 2017 waren wir die Alexandri- und die Thomaskirchengemeinde. Unsere beiden wunderschönen, mittelalterlichen Kirchen haben ihre Namen behalten, 2018 sind wir zur Kirchengemeinde Bördedörfer fusioniert und seit 2024 also Teil der Gesamtkirchengemeinde Barsinghausen.

Wir feiern gerne lebendige Gottesdienste in verschiedenen Formen, auch mal Freitagabends, wir haben einen kleinen Chor, und eine Jugendband ist im Aufbau begriffen. Die Alexandrikirche in Bantorf verfügt über eine von Fa. Benthe renovierte romantische Orgel, die Thomaskirche hat eine ziemlich einzigartige Deckenbemalung im Altarraum. Wir mögen Konzerte, treffen uns manchmal zu Filmabenden… und haben noch ein paar andere Treffpunkte, zu denen wir jüngere oder ältere Menschen gelegentlich einladen. Schauen Sie einfach mal wieder auf unserer Homepage vorbei. Und wenn Sie mögen: rufen Sie eine/n unserer KirchenvorsteherInnen oder mich, die Pastorin an. Wir freuen uns über neue Ideen, über konstruktive Kritik und über Leute, die Lust haben, sich einzubringen!

 

Gedanken zum neuen Jahr

das Jahr ist noch jung. Manche schrieben oder erhielten zu Jahresbeginn Rundbriefe/Rundmails von Freunden und Freundinnen.

Zu Epiphanias wurde auch in unserer Gemeinde aus einem Rundbrief vorgelesen. Es ist der Epheserbrief. Er findet sich im Neuen Testament.

Man weiß es nicht so ganz genau, wer ihn verfasste: Paulus, ein Paulusschüler, eine Paulusfreundin?... Es brauchte lange, bis dieser Brief alle Freundinnen, Freunde und Geschwister erreicht hatte. Weil dieser Rundbrief Eingang fand in die Bibel, erreichte er auch uns. Und weil ich seinen Text so gut fand, steht einiges davon und ein Teil meiner Predigt dazu jetzt hier:

Dieser Rundbrief wird eröffnet Brief mit sehr einladenden Worten.

„Ihr seid also nicht mehr Fremde. Ihr seid vielmehr Mitbürger der Heiligen und Mitglieder von Gottes Hausgemeinschaft.“

Gemeint ist: Wir sind Verbundene! Jeder und jede gehört dazu. Nicht allein, weil jeder Mensch eine Bereicherung ist. Auch, weil jeder Mensch Teil von etwas ist, was Gott entstehen lässt. Besonders. Heilig. Mit jeder und jedem dieser Menschen wohnt Gott selbst in dieser Welt.

Der/die VerfasserIn musste das so betonen, denn die junge Christenheit war gerade dabei, mühsam etwas Neues zu lernen: Der Vater des jüdischen Messiaskindes Jesus, der Gott Israels, ist einer, der sich den Menschen zeigt. Allen Menschen. Immer neu. Gott offenbart, wer er für uns ist. Am deutlichsten - ich würde sagen: am schönsten - zeigte er sich in Jesus Christus.

Der Apostel/die Apostelin hat das so formuliert: „Ich sollte den anderen Völkern verkünden, was für unbegreiflicher Reichtum ihnen mit Christus geschenkt worden ist.“

Vielleicht erinnern wir uns an die Erzählung von der Taufe Jesu. Da bekennt sich Gott zu Jesus. Und so, dass es alle mitbekommen, sagt er: Dies ist mein geliebtes Kind. Hört ihm zu. In ihm erkennt ihr mich.

Es war das Kind in der Krippe, das erwachsen wurde und sich als junger Mann von Johannes am Jordan taufen lässt. In diesem Menschen, in Jesus Christus bekam Gott ein menschliches Antlitz. Das ist Epiphanias. Das ist Erscheinung, das ist Offenbarung von Gottes Herrlichkeit und Güte in einem. Das Evangelium erzählt: Der Himmel tut sich auf.

Für uns schrieb jemand diesen Brief. Für uns wird Evangelium weitergesagt, weitergeliebt, weitergelebt und manchmal auch weitergelitten.

Gott zeigt sich uns im Menschenkind Jesus. Juden, Heiden, allen Menschen aus allen Völkern, die es hören wollen.

Ok, schön, wissen wir aber schon längst?!

Ich weiß nicht.

Ich glaube, in uns Menschen schlummern zweierlei Sehnsüchte: Manchmal möchten wir alle miteinander verbunden sein. Eine Welt ohne Grenzen, alle Menschen werden Brüder. Black an White together. Deutschlandmärchen, erfolgreich und gastfreundlich. Oder in der Not damals, Mensch, da hielten alle zusammen.

Und manchmal möchten wir unter uns bleiben. Damals, zur Zeit der jungen Christenheit meinte das: Juden und Heiden in einer Gemeinde? Nee, das geht nicht, die Heiden glauben ja gar nicht „richtig“ an Gott. Später wurde es dann umgekehrt: Die Juden glauben falsch. Die Juden sind unser Unglück.

Oder: Schwarze mögen gute Sklaven sein, aber sie verdienen keine Bürgerrechte. Black lives don´t matter. Und diese ganzen Migranten gehören hier nicht her, die sollen zurück, wo sie herkommen.

Die Botschaft der Bibel tickt anders. Ja, ihre Geschichte beginnt mit Adam und Eva, Sarah und Abraham. Sie bindet sich immer an konkrete Menschen. Doch schon in den ersten Kapiteln der Bibel weitet sich der Blick auf die anderen Völker. Die Verheißungen der Propheten Israels beziehen die Völker der Welt mit ein. Die drei Weisen kamen aus einem fernen Land zur Krippe. Der Jude Paulus brachte das Evangelium zu der Europäerin Lydia, die eine Gemeinde gründete… Heute gibt es christliche Gemeinden in jedem Land der Erde.

Der Schreiber oder die Schreiberin des Epheserbriefes muss das geahnt haben. Denn dort steht:

„Die Menschen aus den anderen Völkern sind Miterben.

Sie gehören mit den Juden zum Leib von Christus

und haben zusammen mit ihnen Anteil an der Verheißung.

Denn durch die Gute Nachricht gehören auch sie zu Christus Jesus.“

Epiphanias. Der Himmel tut sich auf. Als Jesus am Jordan getauft wird und Menschen hören: Dies ist mein geliebtes Kind. Der Himmel tut sich auf, während die ersten Christ:innen die Zeilen des Epheserbriefes lesen. Der Himmel tut sich auf, wenn ein Menschenkind getauft wird und Gott ihm zuspricht: Du gehörst zu mir und ich zu dir. Der Himmel tut sich auf, wo immer ein Mensch zu sagen wagt: Ja, ich glaube an Gott. Ich habe meine Fragen und Zweifel. Aber ich vertraue. Der Himmel tut sich auf, wo wir meinen, was wir sagen, wenn wir bekennen: Wir glauben an Jesus Christus, den Gesandten der Liebe Gottes… Der Himmel tut sich auf, wo Menschen der alten Sehnsucht Raum geben und sagen: Alle Menschen sind Brüder und Schwestern. Zugewanderte sind meine Mitmenschen. Oder: Black lives matter.

Amen

Pastorin Elke Pankratz-Lehnhoff

Neues Magazin "Sieben"

Gerade ist das neue "Sieben" für das Frühjahr erschienen.

Übrigens:

Die Kirchengemeinde Bördedörfer sucht immer noch dringend weitere Menschen, die Zeit und Lust haben, in ihren oder anderen Straßen den neuen Gemeindebrief auszutragen! Wann genau Sie das machen und wieviele Ausgaben Sie verteilen, entscheiden Sie selbst. Wenn Sie es einmal versuchen wollen, melden Sie sich bei Pastorin Pankratz-Lehnhoff oder im Gemeindebüro bei Martina Kehl oder bei einem/r KirchenvorsteheherIn.

zur neuen Ausgabe

Pastorin

Elke Pankratz-Lehnhoff
An der Kirche 3
30890 Barsinghausen (OT Hohenbostel)

Küsterin

Ulrike Safera

Diakonin in der Gesamtkirchengemeinde

Katrin Wolter
Nienstedter Straße 5
30890 Barsinghausen

Pfarrbüro

Öffnungszeiten:
Di und Do von 10 bis 12 Uhr und Do von 15 bis 18 Uhr.
 

Martina Kehl
An der Kirche 3
30890 Barsinghausen
Tel.: 05105 2671

Stellenanzeige:

Die Kirchengemeinde Bördedörfer Barsinghausen sucht ab sofort
einen Außenpfleger/eine Außenpflegerin für das Gelände rund um die Thomaskirche in Hohenbostel für 5 Wochenstunden. Die Vergütung erfolgt nach TVL. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an den Ortskirchenvorstand
kg.boerdedoerfer.barsinghausen@evlka.de, Tel. 05105 63808.

Konfi-Zeit

Hier finden (künftige) Konfis und Eltern Infos rund um den Konfirmandenunterricht.

Oder direkt zur Anmeldung.

Bankverbindung

Kontoinhaber: Kirchenkreisamt Ronnenberg

Volksbank Pattensen-Springe
IBAN DE66 2519 3331 0400 0099 00
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