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Umgang mit dem Corona-Virus im kirchlichen Leben

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Aktuelle Termine im Kirchenkreis und in Gemeinden

Die Klaviatur des Lebens besteht nicht nur aus einer Oktave

Sommer, Sonne, Ferien, Urlaub – in diesem Jahr ist alles anders. Seit über vier Monaten ist ‚Corona‘ zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Auch wenn uns immer noch die Berührung fehlt, der klare Blick in nicht-maskierte Gesichter, der Gesang im Gottesdienst und die großen Feste – vieles hat sich im neuen Alltag eigespielt. Kirchliche Formate sind neu entstanden, unsere Gemeinden erscheinen auf neuen Kanälen erfrischend und bewegend. Das ist gut so, und ich danke allen, Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich engagieren!

Zugleich bleibt eine Angespanntheit im neuen Alltag. Ängstlich planen viele ihren Sommerurlaub, vieles muss spontan neu bewertet und entschieden werden, nichts ist selbstverständlich. Die Angst geht mit, dass ein neuer Krankheitsausbruch uns weit zurückwerfen würde. Ungewissheit hat sich breitgemacht.

Als Christ*innen vertrauen wir auf Jesus Christus, der sagt:

Matt 6, 25 ff: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?

Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?

Bei Albrecht Goes, Militär- und Lazarettpastor im 2. Weltkrieg, habe ich eine Erzählung gefunden, die mich sehr beeindruckt hat. Was wird morgen sein? ist sie überschrieben. Der Verfasser erzählt die Leidensgeschichte eines im Krieg verwundeten und armamputierten Pianisten, der nach seiner Amputation zu komponieren beginnt. 

Um im Bild zu bleiben: Es kann eine Einsicht geben, dass die Klaviatur des Lebens nicht nur eine Oktave umspannt, sondern mehr als eine. Dass, wenn eine Tür zugeht, man darauf achten mag, ob nicht eine andere sich öffnet. Albrecht Goes beschreibt die ‚verhüllte Zukunft‘  so: „du sollst jetzt nicht tragen müssen, was dir zu anderer Stunde auferlegt wird, wozu du aber auch erst zu anderer Stunde die Schultern haben wirst.“

Ich wünsche Ihnen einen fröhlichen, gesegneten Sommer!

Ihre Superintendentin Marklein

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