Projekt: Gemeindebüro der Zukunft. Ein Büro für alle – gemeinsam stark für unsere Gemeinde
Wer in den vergangenen Jahren das Gemeindebüro der Ortskirchengemeinde besucht hat, kennt sie gut: Die Sekretärinnen, die als erste Anlaufstelle für alle großen und kleinen Anliegen rund um das Gemeindeleben da sind.
Sie nehmen Anrufe entgegen, kümmern sich um Tauf- und Hochzeitsanmeldungen, pflegen die Kirchenbücher, verwalten Friedhöfe, erstellen Rechnungen, organisieren Veranstaltungen und behalten dabei den Überblick über das vielfältige Leben in unseren Gemeinden.
Doch die Rahmenbedingungen verändern sich: Mit sinkenden Gemeindegliederzahlen und knapper werdenden Mitteln müssen auch Strukturen überdacht werden. Im Zuge dieser Entwicklung ist aus den bisherigen Ortskirchengemeinden 2024 die Gesamtkirchengemeinde Barsinghausen (GKG) entstanden – mit dem Ziel, Kräfte zu bündeln, Ressourcen sinnvoll einzusetzen und gemeinsam zukunftsfähig zu bleiben.
Ein wichtiger Baustein auf diesem Weg ist das Projekt „Gemeindebüro der Zukunft“. Denn auch die Verwaltungsarbeit, das Herzstück der täglichen Organisation, soll sich weiterentwickeln. „Die Gemeindesekretärinnen sind seit 2024 Angestellte der Gesamtkirchengemeinde. So können wir Aufgaben klarer verteilen, Abläufe vereinheitlichen und die Stärken jeder Einzelnen besser nutzen“, erläutert die Geschäftsführung.
Das neue Konzept sieht vor, ein zentrales Hauptbüro zu schaffen – ergänzt durch kleinere Anlaufstellen in den Ortsgemeinden. So bleibt die Nähe vor Ort erhalten, während gleichzeitig effizienter gearbeitet werden kann. An dem Konzept arbeiten Mitglieder des Gesamtkirchenvorstandes, auch mit externer Unterstützung.
Schon jetzt treffen sich die vier Sekretärinnen – Renate Stührmann, Birgitta Gärtner, Martina Kehl und Petra Krone – regelmäßig mit der Geschäftsführung, um Erfahrungen auszutauschen und Prozesse weiterzuentwickeln.
Auch wenn die Sekretärinnen derzeit noch in verschiedenen Büros in Barsinghausen (Marien und Petrus), Egestorf, Goltern und den Bördedörfern arbeiten, gilt schon jetzt: Sie gehören längst zusammen. Wer anruft oder eine E-Mail schreibt, erreicht immer eine von ihnen – und bekommt kompetente Hilfe.
Das „Gemeindebüro der Zukunft“ ist also mehr als ein Bau- oder Verwaltungsprojekt – es ist ein Schritt in eine gemeinsame, tragfähige Zukunft. Für alle, die in unserer Gesamtkirchengemeinde zusammenarbeiten, und für alle, die bei uns Rat, Hilfe oder einfach ein offenes Ohr suchen.