Vergessene Katastrophen

Nachricht 21. Juni 2022

Hunger in Ostafrika

Die Luft flimmert über dem knochentrockenen Boden des Marsabit County im Nordosten Kenias. Es herrschen 45 Grad, seit Monaten. Die Nomad*innen der Region haben nichts mehr, womit sie ihre Tiere füttern könnten. Nicht einmal Wasser gibt es mehr. Auch die Menschen leiden Hunger, viele sind vom Hungertod bedroht. 2,4 Millionen Menschen sind es allein in Kenia.

In Äthiopien, Somalia, Eritrea und weiteren Ländern Ostafrikas ist die Situation nicht besser. Es ist eine historische Dürre, die 28 Millionen Menschen am Horn von Afrika immer stärker bedroht. Häufig führt Nahrungsmittelknappheit zu Konflikten und zu einer weiteren Zuspitzung der angespannten Situation. Die Corona-Pandemie, die weltweiten Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie die seit Jahren tobenden Konflikte in den Ländern tragen weiter zum Hunger bei.

Aus diesem Grund benötigen die Menschen vor Ort dringend Hilfe: Zuallererst Nahrungsmittel und Wasser. Wichtig ist aber auch die Widerstandsfähigkeit der Betroffenen auf Dauer zu stärken. Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe sind mit ihren Partnerorganisationen vor Ort, um den Menschen zu helfen, ihr Überleben zu sichern.

Diakonie Katastrophenhilfe