Der Festgottesdienst anlässlich des Jubiläums findet am 11. Oktober 2026 um 10.30 Uhr ebenfalls in der Michaeliskirche statt. Die Predigt hält Pastor Andreas Ströble.
Der Posaunenchor der Michaeliskirchengemeinde Ronnenberg feiert im Oktober dieses Jahres sein 50-jähriges Jubiläum. Im Jahr 1976 bildeten sich in Ronnenberg auf Anregung von Karl-Heinz Rieke und in Empelde auf Initiative von Friedrich Niemeyer zwei Bläsergruppen, die sich noch im selben Jahr zum Posaunenchor Ronnenberg zusammenfanden. Kurz zuvor mit seiner jungen Familie nach Empelde gezogen, fiel es dem kirchenmusikalisch ambitionierten Lehrer Niemeyer nicht schwer, weitere Mitbläser und Mitbläserinnen für das gemeinsame Musizieren zu gewinnen. 40 Jahre leitete er den Posaunenchor. Karl-Heinz Rieke mit Waldhorn und Tuba und Friedrich Niemeyer, der begeistert Tenorhorn, Tuba und Posaune spielt, sind nach wie vor aktiv dabei.
Aktuell bilden etwa 20 Bläser und Bläserinnen das Ensemble des Posaunenchores. Sie kommen aus der Michaeliskirchengemeinde in Ronnenberg, aber auch aus Empelde, Ihme-Roloven, Linderte, Gehrden, Barsinghausen und Springe sind Mitbläser und Mitbläserinnen regelmäßig dabei. Benthe ist seit vielen Jahren mit vier Mitgliedern vertreten. Seit 2016 leitet Ulrike Fürstenberg, ebenfalls wohnhaft in Benthe, als Nachfolgerin von Friedrich Niemeyer den Chor.
Das Repertoire des Posaunenchores Ronnenberg ist vielfältig. Längst bestimmen auch moderne Stilrichtungen die musikalische Bandbreite, sodass der Posaunenchor vielseitig einsetzbar ist. Zwar ist er damit über die musikalische Begleitung des Gottesdienstes hinausgewachsen, doch nach wie vor gehört gerade diese Begleitung – insbesondere bei feierlichen kirchlichen Anlässen – zum inneren Selbstverständnis und Auftrag eines jeden Posaunenchores. Die Posaunenchöre gehören seit 2016 zum immateriellen Weltkulturerbe.
Für den Posaunenchor Ronnenberg ist die Gewinnung von Nachwuchs ein ganz wichtiges Anliegen. Interessierte jeden Alters können ein Blechblasinstrument (wie zum Beispiel Trompete, Horn, Posaune, Tuba) erlernen und nach relativ kurzer Zeit im größeren Kreis mitspielen. Auch Wiedereinsteiger und Wiedereinsteigerinnen sind jederzeit herzlich willkommen. Die Mitwirkung erfolgt ehrenamtlich und auch der Unterricht und die Ausbildung am Instrument wird ehrenamtlich geleistet und ist kostenlos. Dazu werden Instrumente und Noten ohne einen finanziellen Beitrag zur Verfügung gestellt. Wichtig ist bei allem die Freude am gemeinsamen Musizieren in einer lockeren, generationenübergreifenden Gruppe und die Bereitschaft, (einigermaßen) regelmäßig an den gemeinsamen Proben (einmal wöchentlich je zwei Stunden) teilzunehmen.
(Text: Christine van den Heuvel)
(Text: Christine van den Heuvel)


