Besuch im früheren Bergwerk in Barsinghausen

Nachricht Barsinghausen, 17. Juni 2026

Auf Bergwerkspfaden in Barsinghausen

Einblicke in die Bergwerkstradition Barsinghausens erhielten am Mittwoch, 17. Juni, Hauptamtliche aus dem Kirchenkreis Ronnenberg. Friedrich Tatje aus dem Team der Alten Zeche begrüßte die Gruppe zunächst im Museumsbereich und fuhr dann mit ihnen in den Klosterstollen ein. Dort erklärte er auch anhand verschiedener Geräte die Arbeitsabläufe unter Tage - eine schwere, laute Arbeit, aber auch gut bezahlt. Auch heute erinnern in Barsinghausen verschiedene Straßennamen an die Bergwerkstradition, ebenso wie das alte Zechengelände mit dem Besucherbergwerk, das seit Mitte der 1980er Jahren allmählich ausgebaut wurde. 

Die Gäste aus dem Kirchenkreis dankten Friedrich Tatje für die kompetente Führung und die vielen Eindrücke aus dem alten Klosterstollen. "Das Thema Bergwerk prägte ja nicht nur Barsinghausen, sondern fast alle Orte in unserem Kirchenkreis, wie Wennigsen oder auch Ronnenberg und Empelde mit dem Kalischacht. Eine spannende Geschichte, die immer mal wieder auch in Gesprächen in den Gemeinden anklingt", erklärte Diakonin Anja Marquardt. Einmal im Jahr ist die Kirchenkreiskonferenz in der Regel unterwegs. 

Der Vormittag begann mit einer kurzen Andacht in der Klosterkirche Barsinghausen, in der Diakon Philipp Lerke über einen Text aus der Bibel passend zum Bergwerksthema sprach - über eine uralte Tradition, Schätze aus der Tiefe zu bergen. Auch in der Kirche selbst erinnert ein Fenster in der Taufkapelle, von Kurt Sohns gestaltet, an die Situation der Arbeiter im Bergwerk. 

Fotos und Text: Freitag