Calenberger Diakoniestiftung fördert Projekte und Einrichtungen
Im Herbst 2025 startete die Calenberger Diakoniestiftung eine besondere Spendenaktion. Unter der Überschrift "100 x 100" wurde zu Spenden für das Familienzentrum in der Johannesgemeinde Empelde aufgerufen. "Wir wollten 100 Personen finden, die jeweils 100 Euro spenden. Es ist wichtig, dass das Familienzentrum für die verschiedenen Projektanträge auch Eigenmittel einbringen kann. Wir freuen uns, dass wir rund zwei Drittel der angestrebten Summe, insgesamt 6495 Euro, Stand heute, an das Familienzentrum überreichen können. Und wir danken allen Spenderinnen und Spender, die mit kleinen Beträgen ab 25 Euro bis zur großen Spende von 1000 Euro unsere Aktion unterstützt haben", sagte Kirchenkreissozialarbeiterin Andrea Schink im Beisein der beiden Kuratoriumsmitglieder Marianne Riecke (Wettbergen) und Dieter Mockprang (Ronnenberg) und der Koordinatorin des Familienzentrums, Nancy Hochwald.
Die Stiftung hat in der Zeit ihres Bestehens seit 2009 immer mal wieder besondere Spendenaktionen oder auch Stiftungsfeste organisiert. Und auch aus den Erträgen aus dem Vermögen der Calenberger Diakoniestiftung können jährlich Gemeinden oder Einrichtungen im Bereich des Kirchenkreises bei diakonischen Vorhaben gefördert werden. Das Kuratorium hat zuletzt über Anträge für dieses Jahr entschieden und vergibt insgesamt 5400 Euro. Nancy Hochwald hatte gleich doppelten Grund zur Freude, denn die Stiftung gibt zur Anschaffung eines multifunktionalen Spielhauses einen Zuschuss von 450 Euro. "Das Haus steht dann im Spielbereich des Familiencafés. Wir freuen uns sehr über dieses neue Angebot", meinte sie.
Weitere Projekte, die einen Zuschuss erhalten sind der Mittagstisch in der Johanneskirchengemeinde Empelde, außerdem die Gesamtkirchengemeinde Barsinghausen für das Strickcafé in Egestorf, die Klön- und Spelstuuv in der Michaelisgemeinde Ronnenberg und ein Beamer plus Rollenwand im Brigittenstift Altenzentrum in Barsinghausen.
"Ziel der Stiftung ist es auch, Begegnung zu fördern. Das zeigt sich in diesem Jahr besonders deutlich im Strickcafe, in der Klönstuuv und auch beim Mittagstisch. Niemand wird ausgeschlossen. Wir sind offen und einladend, ohne dass sich jemand rechtfertigen muss. Das ist mir besonders wichtig", betonte Andrea Schink.
Foto und Text: Freitag


