Ankunft im Kirchenkreis
Amtsbeginn ist zwar erst am Dienstag, 1. September, aber die künftige Superintendentin Dr. Damaris Grimmsmann und Superintendent Michael Grimmsmann leben bereits mit ihrer Familie auf dem Kirchenhügel in der Superintendentur. Und die erste Konferenz der Hauptamtlichen nach der Sommerpause wurde am Mittwoch, 19. August, bereits genutzt zum ersten Kennenlernen. "Wir freuen uns sehr hier zu sein und haben uns bewusst hier beworben, weil auch die Konferenz als lebendige Dienstgemeinschaft über die Grenzen des Kirchenkreises hinaus bekannt ist", machten beide deutlich.
Und wie es zum Kennenlernen dazugehört, gab es eine ausführliche Vorstellungsrunde der Anwesenden und auch ein Interview mit den beiden "Neuen" durch Diakon Martin Wulf-Wagner über Frühstücksvorlieben ebenso wie über besondere Erinnerungen an die verschiedenen beruflichen Stationen des Paares. "Kirche habe ich immer wieder neu erlebt, an jedem Ort war es anders. In der letzten Gemeinde war es zum Beispiel eine Freizeit für alle Generationen von 0 bis 90 als besonderes Highlight. Und auch hier wird es wieder neu sein, weil wir vom Ort her denken", sagte Damaris Grimmsmann. Sie sei auch eher diejenige, die sich von Dingen trennen könne. "Mich kennen jetzt die Leute am Wertstoffhof", meinte sie mit einem Lächeln. Ihr Mann dagegen, gab er zu, "hält lieber fest".
Zusammen nahmen sich dann alle Hauptamtlichen Zeit, über Erwartungen zu sprechen. "Das haben wir uns heute als Thema vorgenommen, weil es wichtig ist, sich in der Zusammenarbeit über Rollenerwartungen, über unausgesprochene Erwartungen und sogar Erwartungserwartungen zu verständigen", sagte Michael Grimmsmann. Unter anderem sammelten die drei regionalen Gruppen und die Mitarbeitenden auf Kirchenkreisebene ihre Erwartungen an die neue Amtsinhaberin und den Amtsinhaber auf.
Beide nehmen sich 100 Tage Zeit, um zu entscheiden, wer von beiden für welche Schwerpunkte zuständig sein wird. "Wir werden das dann entsprechend auf der Homepage und insgesamt transparent machen, damit jeder und jede weiß, welcher Bereich von uns bearbeitet wird. Klar ist jetzt aber schon, dass ich für die Region Ronnenberg und mein Mann für die Region Gehrden-Wennigsen und die Gesamtkirchengemeinde Barsinghausen ansprechbar sind", erklärte Damaris Grimmsmann. Außerdem werde Michael Grimmsmann für den Bereich der Diakonie zuständig sein und sie für die Präventionsarbeit.
Fotos und Text: Freitag


